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HR-Transformation im Mittelstand

Was sehen Sie auf dem Bild?

  1. Die Antwort der Bauern auf den Fachkräftemangel
  2. Existenzabsicherung
  3. 100%ige Flexibilität

„Da laust mich doch der Affe“, starre ich den neuen Kuchenautomat eines der beliebtesten Hofcafés der Region an. Respekt, die Bauern haben es verstanden.

Und wir so?

👉 Frankfurt/Main: Melanie, seit 26 Jahren gestanden im Job, kann die zwei Auszubildenden seit drei Monaten nicht mehr beschäftigen. Sie sitzen herum. Die Eltern beschweren sich. Seit einem halben Jahr erledigt sie die Arbeit für drei erkrankte Kollegen:innen. Die guten Mitarbeitenden sind alle gegangen – zum Wettbewerb. Auf dem Arbeitsmarkt findet das Unternehmen nur noch Quereinsteiger. Für die Einarbeitung bleibt keine Zeit. Melanie geht trotzt Gürtelrose ins Büro und wurde letzte Woche in die Klinik eingewiesen.

👉 Mannheim: Carolin fährt mit ihrem Team die Gehaltsabrechnungen für 20 Unternehmen – verschiedene Branchen mit internationalen Dependancen. Sie ist am Limit und bekommt kein Personal. Aufgrund der komplizierten Abrechnungen dauert eine Einarbeitung 2-3 Jahre. Verschlankung der Prozesse oder Digitalisierung schließt Nicole aufgrund der Komplexität aus: „Das funktioniert nicht.“

👉 Berlin: Ulf leitet ein 5-köpfiges Team. Für 185 Filialen gibt es nur eine Person, die das Personal schult. Sie finden keine weitere Unterstützung auf dem Markt – die offenen Stellen bleiben unbesetzt.

Den Kopf in den Sand stecken?!

Das Auto wird sinnbildlich gefahren, bis es stehen bleibt - die Meldung der endenden Kraftstoffreserve übergangen. Einige Mitarbeitende schieben noch die letzten Meter, bis zur Erschöpfung.

Sie denken, das ist ein Zukunftsszenario? Nein. Das ist in Unternehmen inzwischen Alltag und die Beispiele sind aus meiner letzten Arbeitswoche.

Denken Sie neu

Durchdenken Sie als Unternehmenslenker und HR-Abteilung das Worst-Case-Szenario bis ins letzte Detail. Gehen Sie noch zwei Schritte weiter und leiten rechtzeitig Strategien ab. Viele sehen den Tsunami im hektischen operativen Tagesgeschäft nicht und handeln zu spät. Deshalb schreibe ich diesen Post.

  • Erarbeiten Sie Strategien.
  • Verschlanken und digitalisieren Sie Prozesse.
  • Investieren Sie in Lerndatenbanken für Quereinsteiger.
  • Optimieren Sie Ihr Personalmarketing.
  • Transformieren Sie Geschäftsbereiche und Produkte.

Transformationen kosten Zeit und Geld. Es wird erstmal arbeitsintensiver, bevor Lösungen implementiert sind. Das schaffen Sie nur, wenn Sie mit noch ausreichender Kraftstoffreserve in den Veränderungsprozess gehen.

VW macht es vor

Auch VW überdenkt aktuell eine Schärfung der Altersteilzeitregelung: Warum sollte man rare Fachkräfte aus den eigenen Reihen frühzeitig nach Hause schicken und das Problem weiter verstärken? Weg vom Prinzip Gießkanne, hin zu einer sehr viel differenzierten Ausgestaltung der Altersteilzeit. Die Neugestaltung der Ausbildungsplätze steht ebenso auf der Agenda.

Der Mittelstand kann das auch

Um die heutigen Krisen zu überstehen, müssen Unternehmen sich strategisch auf die Zukunft ausrichten. 2022 war mein Jahr der Strategie-, Leitbildentwicklungen und Change-Prozessen. Damit eine Strategie zu mehr wird als eine gute Idee auf Papier, muss von Anfang an auch die Umsetzung „gedacht“ werden. Noch nie waren eine erfolgreiche Steuerung und Sparring – von Anfang bis Ende – so wichtig wie heute.

 

Ihr Erfolg ist meine Herzensangelegenheit!

Ihre 

Sandra Gärtner

 

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